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Arnstorf Kübach Johannes der Täufer

Filialkirche St. Johannes der Täufer (Kühbach)

Patrozinium: Johannes der Täufer - 24. Juni

Geschichte (Quelle: Kirchenführer Arnstorf)

Die Grün­dungs­zeit geht zurück bis in die Chris­tia­ni­sie­rung unse­res Gebie­tes, die vom ehe­ma­li­gen Klos­ter Post­müns­ter aus­ging. Der Kir­chen­pa­tron weist dar­auf hin, dass Kübach eine Tauf­kir­che war. Um 1130 wird ein Adel­bert de Chir­bach” genannt, um 1488 wird es als Hof­mark erwähnt.

Ver­mut­lich schon im 13.Jahrhundert wur­de aus schwe­ren Bruch­stei­nen das Lan­haus­mau­er­werk errich­tet, der Chor- aus Zie­gel­stei­nen gemau­ert- ist aus der ers­ten Hälf­te des 15.Jahrhunderts mit spät­go­ti­schen Rip­pen­ge­wöl­be. Das Lang­haus hat einen ein­fa­che Flach­de­cke mit einem groß­for­ma­ti­gen, stark über­mal­ten Decken­ge­mäl­de, das die Ent­haup­tung Johan­nes des Täu­fers darstellt. 

Der baro­cke Hoch­al­tar ent­stand um 1650. Das Altar­bild zeigt die Tau­fe Jesu mit Aus­bli­cken in eine wei­te Land­schaft. Der lin­ke Sei­ten­al­tar ist dem Hl. Apos­tel Judas Thad­dä­us geweiht. Der Hei­li­ge ist im Altar­blatt von einem Medail­lon Rah­men umge­ben, das von zwei Hei­li­gen getra­gen wird, dar­un­ter wächst der Stamm­baum empor, Schrift­bän­der tra­gen die Namen Abra­ham, David, Mathan, Anna und Jakob, S. Cleo­phas Maria und Josef, Jesus Chris­tus und Judas Thaddäus. 

Der rech­te Sei­ten­al­tar ist der Hl. Otti­lie gewid­met. Eine hüb­sche spät­go­ti­sche Madon­na mit Kind stammt aus der zwei­ten Hälf­te des 15. Jahrhunderts.