Firmung ab 16

Die Fir­mung wird künf­tig diö­zesan­weit ab einem Min­dest­al­ter von 16 Jah­ren gespendet. 

Das Bis­tum infor­miert über den aktu­el­len Stand.

FAQ - Firmung ab 16

Im Zusam­men­hang mit der Ände­rung des Fir­mal­ters wird öfter die Fra­ge gestellt, wozu man die Fir­mung eigent­lich haben muss“.
Vor­an­ge­stellt sei, dass der­je­ni­ge ganz ein­ge­glie­dert in die kirch­li­che Gemein­schaft ist, der getauft ist, die Fir­mung gespen­det bekom­men hat und die Kom­mu­ni­on emp­fängt.
Aber so rein recht­lich?! Eini­ge Mei­nun­gen im Test:

  • Wer nicht gefirmt ist, kann auch nicht kirch­lich hei­ra­ten!
    Die­se Aus­sa­ge stimmt nicht! – zumin­dest für den deut­schen Sprach­raum. Den Braut­leu­ten wird stark emp­foh­len, sich in der Vor­be­rei­tung auf die kirch­li­che Ehe­schlie­ßung fir­men zu las­sen. Schließ­lich wol­len die spä­te­ren Ehe­leu­te in ihrer künf­ti­gen Fami­lie, in Kir­che und Gesell­schaft Ver­ant­wor­tung wahr­neh­men. Und dazu ist die Fir­mung eine gute Stär­kung durch den Hei­li­gen Geist. Ver­wei­gert kann die Ehe­schlie­ßung bei uns nicht wer­den – ganz anders als in Polen oder Ita­li­en beispielsweise.
  • Wer nicht gefirmt ist, kann kein Tauf­pa­te wer­den!
    Die­se Aus­sa­ge stimmt! Wer den Täuf­ling im Christ­wer­den unter­stüt­zen möch­te, muss schon voll in die Kir­che ein­ge­glie­dert sein. Als Pate ist man sozu­sa­gen der Trai­ner des jun­gen Chris­ten. Da ver­steht es sich von selbst, dass er nicht sel­ber erst kurz zum Spie­len ange­fan­gen hat oder nur ab und zu zu den Spie­len kommt – wenn man den Sport als Bild nimmt.
  • Wer nicht gefirmt ist, kann kein Firm­pa­te wer­den!
    Das ist rich­tig! Hier steckt die­sel­be Idee dahin­ter wie beim Taufpaten. 
  • Mit 16 braucht man kei­nen Firm­pa­ten mehr!
    Ein Pate ist bei der Fir­mung (genau­so wie bei der Tau­fe) nicht zwin­gend not­wen­dig, aber äußerst wün­schens­wert. Er trai­niert“ den Firm­ling zusam­men mit den oder anstel­le der Eltern für das Leben als Christ. Und gera­de für jun­ge Men­schen, die selbst­stän­dig wer­den, ihre Rol­le im Beruf und der Gesell­schaft suchen, kann ein sol­cher Pate eine wert­vol­le Stüt­ze sein. Übri­gens kann man bereits auf dem Weg zur Fir­mung hin eine gute Bezie­hung zu sei­nem künf­ti­gen Paten aufbauen. 
  • Wer nicht gefirmt ist, kann kein Trau­zeu­ge bei einer kirch­li­chen Hoch­zeit sein!
    Die­se Aus­sa­ge ist falsch! Die Trau­zeu­gen sind tat­säch­lich Augen­zeu­gen dafür, dass die bei­den Braut­leu­te Ja zuein­an­der gesagt haben. Dazu sind kei­ne beson­de­ren Vor­aus­set­zun­gen nötig.
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